Installation

Dolfyn Suite besteht aus zwei Programmen: Preprozessor und Solver (dolfyn). Beide Programme müssen kompiliert werden.

Die Konvention auf dieser Seite ist: Rot die Kommandos wie Sie sie tippen ('$' ist die Prompt), blau die Ausfuhr.

Diese Seite hat die folgenden Absätze:
1. Download
2a. Installation des Quellcodes (Unix/Linux)
2b. Starten einer Simulation (Unix/Linux)
2c. Binaries (Linux)
3a. Compilieren unter Windows
3b. Windows Binaries

1. Download

Bitte downloaden Sie diese Datei:

2a. Installation des Quellcodes (Unix/Linux)

Packen Sie die Datei aus:

$ tar xvozf dolfyn_apr2009b.tgz
LICENSE
NOTICE
artificial.f90
collectcells.f90
diffschemes.f90
dolfyn.f90
gmsh.f90
gmv.f90
gradients.f90
initialfield.f90
modules.f90
opendx.f90
particles.f90
patches.f90
patchscalars.f90
preprocessor.f90
readcontrolfile1.f90
readcontrolfile2.f90
saverestart.f90
solverinterface.f90
tecplt.f90
tools.f90
user.f90
vtk.f90
watches.f90
lapacks.f
solver_sparsekit2.f
Makefile
Changelog
$

Dann erscheinen diese (oder ähnliche) Dateien:

Den Preprozessor kann man wie folgt kompilieren:

$ f95 -o preprocessor preprocessor.f90
$

Als nächstes änderen Sie den Makefile für dolfyn; kontrollieren Sie, ob die Namen und Optionen des Kompilers stimmen (achten Sie darauf, dass 'tab's' in Makefiles eine wichtige Rolle spielen!). Zum Beispiel mit Intels ifc:

F77 = ifc
F77Opt = -O2
F95 = ifc
F95Opt =
F95Lib =

Und kompilieren Sie mit:

$ make dolfyn
$

Die Programme 'dolfyn' und 'preprocessor' sind jetzt einsatzbereit.

2b. Starten einer Simulation (Unix/Linux)

Bitte downloaden Sie die Datei:

Packen Sie sie aus:

$ tar xvozf demo_sep2005.tgz
demo.bnd
demo.cel
demo.cfg
demo.din
demo.net
demo.vrt
$

Danach erscheinen die nächsten Dateien:

Als erstes erstellen Sie die Geometriedatei 'demo.geo':

$ preprocessor
Dolfyn PreProcessor
Input casename:
demo
Using demo as input
Opening demo.dbg
File demo.dbg opened
Opening vertex file
Opening demo.vrt
File demo.vrt opened
Initialise vertex list
.
.
.
Setting up boundary list: 2140
Total number of boundaries: 4140
Default boundaries: 2000
Assigned boundaries: 2140
Done reading geometry
Minimum distance to a wall: 2.4999976E-02
Maximum distance to a wall: 0.1000004
Minimum wall angle (degs) : 0.0000000E+00
Maximum wall angle (degs) : 0.0000000E+00
Enter scaling factor (1.0):
1.0
Using: 1.000000
Enter format of geometry file (bin|ascii):
bin
Dump geometry file
Opening demo.geo
File demo.geo opened
$


Das Ergebnis ist eine Geometriedatei für dolfyn 'demo.geo'.

Anschliessend können Sie die Steuerdatei 'demo.din' abändern:

$ nedit demo.din &
$

Starten Sie dolfyn:

$ dolfyn
This is dolfyn version 0.300
Copyright(C) 2002-2005 Cyclone Fluid Dynamics BV
NL-5583 XM, Waalre, The Netherlands
Enter case:
demo
Using case: demo
demo.geo binary
Opening geometry file
*** Warning: Geometry file of version: 0.200
Maximum region number found: 6
Geometry checks
Angles: 0.0000000E+00 0.0000000E+00 0
End reading geometry
Boundary 1 inlet conditions
Boundary 2 outlet conditions
Boundary 3 sym. conditions
Boundary 4 wall conditions
Boundary 5 sym. conditions
Boundary 6 wall conditions
Boundary 4 sym. conditions
Boundary 6 sym. conditions
Boundary 0 sym. conditions
End of input deck


-------------------------------------------------------
Case : demo
Title : Demo test run
Date and time : 09/26/2005 (15:25)
Number of cells : 1000
Number of vertices : 2146
Number of boundaries : 2140
Number of faces : 4070
Number of regions : 6
-------------------------------------------------------
Number of iterations : 200
Steady state run
Target residual tol. : 2.000E-06
Monitor cell : 1
Pressure ref. cell : 1
Reference pressure : 0.000E+00 Pa
Reference density : 1.200E+00 kg/m3
Molecular viscosity : 1.000E-04 Pa s
Gravity vector : 0.000E+00 0.000E+00 0.000E+00
-------------------------------------------------------
V SCV gamma urf rtol guess
U: TTF 5.000E-01 7.000E-01 1.000E-01 1.000E+00
V: TTF 5.000E-01 7.000E-01 1.000E-01 0.000E+00
W: FTF 5.000E-01 7.000E-01 1.000E-01 0.000E+00
P: TTF 0.000E+00 2.000E-01 5.000E-02 0.000E+00
k: TTF 0.000E+00 5.000E-01 1.000E-01 0.000E+00
e: TTF 0.000E+00 5.000E-01 1.000E-01 0.000E+00
T: FTF 0.000E+00 5.000E-01 1.000E-01 2.930E+02
S: FTF 0.000E+00 5.000E-01 1.000E-01 0.000E+00

.
.
.
Go!

1: 2.50E-06 7.09E-09 0.00E+00 1.58E-06 ...
2: 2.48E-06 3.15E-08 0.00E+00 1.56E-06 ...
3: 2.47E-06 2.40E-08 0.00E+00 1.53E-06 ...
.
.
.
Done
$

Die Resultate sind abgespeicherd in der Datei 'demo.odx'. Zum Schluss starten Sie OpenDX um die Daten an zu sehen (laden Sie 'demo.net' in OpenDX ):

$ dx&
$

Viel Spass!

Natürlich können Sie auch ihre eigenen Fälle erstellen:

Dazu sind drei Geometriedateien notwendig name.cel, name.vrt, and name.bnd, wobei name der Name Ihres Falles ist. Sie müssen auch die Datei 'demo.din' anpassen und sie umbenennen in name.din.

Die Geometrie wird gespeichert in name.geo (geschrieben vom Preprozessor) und name.odx mit den Ergebnissen der Simulation.

Die Dateien 'demo.cfg' und 'demo.net' sind OpenDX Konfiguration- und Netzwerkdateien. Sie können ein OpenDX-Netz anpassen und umbenennen, oder Ihr eigenes Netzwerk erstellen. Für ein OpenDX-Netzwerk müssen Sie name.odx laden, diese Datei beinhaltet alles was Sie brauchen. Siehe www.opendx.org für Beispiele und Anwendungen von OpenDX.

Warnung! Sie brauchen einige Vorkenntnis von der Materie. Die Programme und Dateien sind 'as is'. Software und Dateien sollen Ihnen lediglich einen Eindruck geben, ohne jegliche Garantie. Es ist (momentan) noch keine begleitende Dokumentation verfügbar.

Alle auf dieser Seite beschriebenen Programme und Bestände sind noch voll in der Weiterentwicklung. Anpassungen und Änderungen sind nicht nur nicht ausgeschlossen, sondern selbst zu erwarten.

2c. Binaries (Linux)

Für einen schnellen Start sind zwei Binaries bereitgestellt. Diese Linux Binaries wurden erstellt im SuSE GNU/Linux 9.0 System met Intel Kompiler (ifc 7.1, sep. 2004, non-shared libs) (Achten Sie darauf, dass Sie 'gunzip' nicht vergessen!):

3a. Compilieren unter Windows

Mit Dank an Jos van Heck und Peter van de Velde für diesen Absatz.

Als erstes packen Sie die Dateien aus mit winzip (eine Evaluationsversion ist verfügbar hier). Legen Sie die Dateien ab in einem eigenen Verzeichnis. Hier wird 'D:\dolfyn' benutzt.

Die Vorgehensweise wird vorgeführt an Hand der Version von März 2004. Neuere Versionen beinhalten mehr Dateien, die Prozedur bleibt jedoch unverädert. Es wurde der Compaq Visual Fortran 6.1.0 Professional Edition Compiler benutzt. Sie können diesen Compiler hier bestellen. Auch andere Compiler sind möglich, wie zum Beispiel von: Intel, Absoft, oder der experimentelle g95 Compiler.

Nach der Installation des Fortran Compilers starten Sie mit: New --> Project. Unter dem Tab projects, wählen Sie Fortran Console application aus der Liste, führen Sie dolfyn ein als projectname und geben Sie den Pfad der Dateien an. Klicken Sie auf OK

fig

Sie sehen einen Dialog mit Fragen bezüglich des Projektes. Dies ist ein Art 'Wizard', der einen 'Standard Code' generiert. Sie brauchen es nicht; Gehen Sie daher zu An empty project und klicken Sie auf Finish

fig

Jetzt folgt ein Dialog mit Optionen. Klicken Sie auf OK

fig

Auf der linken Seite des Compilers erscheint jetzt die Projektstruktur. Wählen Sie den Tab FileView und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Source Files im Verzeichnis dolfyn Files. Wählen Sie Add Files to Folder ... im Context Menü.

fig

Wählen Sie in Files of type Menü Fortran Source Files und gehen Sie zum Verzeichnis wo die dolfyn Dateien ausgepackt wurden. Selektieren Sie die *.f and *.f90 dolfyn Quellen. Beachten Sie, dass Sie jetzt nicht die Quelle des Preprozessors selektieren; Diese Datei wird in einem separaten Projekt kompiliert. In der nächsten Figur sind alle Dateien der Version von März 2004 zu sehen. Klicken Sie auf OK.

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Jetzt fängt die Arbeit an. Drücken Sie auf F7 oder wählen Sie aus dem Build Menü Build dolfyn.exe

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Im untersten Teil des Bildschirms werden einige Informationen gegeben. Wenn alles richtig verläuft, sehen Sie am Ende: "dolfyn.exe - 0 error(s), 0 warning(s)".

fig

Verschieben oder kopieren Sie die Datei dolfyn.exe zum Verzeichnis debug unter dem dolfyn Compilerprojektverzeichnis zum Verzeichnis der dolfyn Inputdateien.

Dieselbe Prozedur wird auch für den Preprozessor benutzt. Erstellen Sie ein NEUES Compilerprojekt preprocessor und wiederholen Sie die Schritte. Verschieben oder kopieren Sie den "preprocessor.exe" auch zum Inputverzeichnis.

Öffnen Sie ein DOS-Fenster (win 9x/ME: Start --> Programs --> MS-DOS prompt; Win XP: Start --> Programs --> Accessories --> Command Prompt) und benutzen Sie cd um zum Inputverzeichnis zu gehen. Jetzt können Sie eine Simulation starten, ähnlich des Prozesses wie oben beschrieben.

Warnung! Sie brauchen einige Vorkenntnis von der Materie. Die Programme und Dateien sind 'as is'. Software und Dateien sollen Ihnen lediglich einen Eindruck geben, ohne jegliche Garantie. Es ist (momentan) noch keine begleitende Dokumentation verfügbar.

Alle auf dieser Seite beschriebenen Programme und Bestände sind noch voll in der Weiterentwicklung. Anpassungen und Änderungen sind nicht nur nicht ausgeschlossen, sondern selbst zu erwarten.

3b. Windows Binaries

Mit Dank an Jos van Heck und Peter van de Velde auch für diesen Abstatz!

Die Version von September 2004 ist für Benutzer von Windows ohne Fortrancompiler:

Die Version von Dezember 2004 ist für Windows/Cygwin Benutzer (Compiliert mit g95 unter Cygwin, und mit VTK-Interface):

Mit Dank an Bouke Tuinstra für die Version von Dezember 2005 für Windows Benutzer (Compiliert mit Microsoft/Digital/Compaq/HP Fortran 6.5):

Screenshots Dezember 2004 Cygwin-Version:

OpenDX ParaView VisIt
OpenDXParaViewVisIt

Die Version von Dezember 2007 (compiliert mit g95-MinGW unter Windows Vista):

Screenshot Dezember 2007 g95-MinGW-Version:

figparaview2

Notwendig für gmsh und nur tetraeder (compiliert mit gfortran-MinGW):

Kompiliert mit MinGWw32 und gcc/gfortran 4.6.1 auf ein Win7 x64 System:



Cyclone www.dolfyn.net